Dokumentation
Routing Cloud-PBX Nebenstellen
SIP-Account Status
Das Routing der Rufnummer erfolgt automatisch auf den SIP-Account der Nebenstelle. Diese Einstellung können Sie im Routing ändern. Innerhalb des Routings können verschiedene Blöcke aneinandergereiht werden, die bei eingehenden Anrufen sequentiell abgearbeitet werden. Ein Routingplan hat einen allgemeinen Bereich, in dem eine Beschreibung und, falls notwendig, erweiterte Einstellungen vorgenommen werden können.
1) Weiterleitung
Standardmäßig erfolgt die Weiterleitung der Nebenstelle auf den dazugehörigen SIP-Account. Dies können Sie ändern und ein Routing auf andere SIP-Accounts oder Telefonnummern einstellen Dabei ist sowohl eine sequentielle als auch parallele Reihenfolge möglich.
| SIP-Account | Ein SIP-Account, der in diesem TENIOS-Account konfiguriert ist, und in dem sich ein Benutzer z.B. mit einem Softphone registriert hat, um Anrufe zu empfangen. |
| Zielnummer | Eine Rufnummer im öffentlichen Telefonnetz, die im internationalen Format (z.B. +49221) angegeben werden sollte. Bei der Eingabe im nationalen Format wird angenommen, dass es sich um eine Rufnummer in Deutschland handelt und die führende Null wird durch den Präfix +49 ersetzt. |
2) Ansagen
Dieser Block spielt eine Ansage ab. Es stehen verschiedene Standard-Ansagen zur Verfügung. Zudem können unter dem Menüpunkt Setup > Ansagen kundenspezifische Ansagen hochgeladen werden, welche dann auch im Ansage-Block zur Auswahl stehen. Unterstützt werden die Formate WAV und MP3 in verschiedenen Samplingraten.
3) Sprachnachricht / Voicemail
Dieser Block zeichnet eine Sprachnachricht auf und sendet diese an die angegebene E-Mail Adresse. Die Sprachnachricht wird als Datei im MP3-Format an die E-Mail angehängt. Hinweis: Dieser Block zeichnet nur die Sprachnachricht auf. Falls Sie zuvor eine Ansage abspielen möchten, schalten Sie bitte einen Ansage-Block vor.
4) Warteschleifen / Anrufgruppen
Dieser Block bildet eine Warteschleife ab. Wie beim Weiterleitungsblock können Ziele angegeben werden, die hier allerdings nur sequentiell mit einer festen Anwahlzeit (Timeout) angerufen werden. Im Gegensatz zum Weiterleitungsblock, bei dem der Anrufer während der Weiterleitung ein Freizeichen hört, können hier verschiedene Ansagen sowie Wartemusik gespielt werden. Hier die Optionen im Einzelnen:
| Ziele | Als Ziele stehen wie beim Weiterleitungsblock die Optionen Zielnummer, SIP-Account und SIP-Trunk zur Verfügung. |
| Intro Ansage | Eine Ansage, die nur einmalig am Anfang abgespielt wird. |
| Hauptansage der Warteschleife | Eine Ansage, die wiederholt nach der angegebenen Pause abgespielt wird. |
| Pause zwischen Wiederholungen | Die Pause in Sekunden, die zwischen dem Abspielen der Hauptansage liegt. |
| Anzahl der Wiederholungen (optional) | Das Abspielen der Hauptansage kann auf eine maximale Anzahl von Wiederholungen begrenzt werden. |
| Wartemusik | Eine Wartemusik, die zwischen den Ansagen gespielt wird. |
| Outro Ansage (optional) | Eine Ansage, die vor dem Verlassen der Warteschleife abgespielt wird. |
| Timeout | Definiert die Anwahlzeit. |
| Timeout Warteschleife | Gesamt-Timeout der Warteschleife in Sekunden. Beim Erreichen wird die Warteschleife beendet und mit dem nächsten Block im Routinplan fortgefahren. |
5) Faxempfang
Dieser Block empfängt ein Fax und sendet es im PDF-Format an die angegebenen E-Mail Adressen. Bitte beachten Sie, dass dieser Block nur an erster Stelle in einem Routingplan eingefügt werden kann und auch nur der einzige Block in diesem Routingplan sein kann. Sie finden die empfangenen Faxe unter dem Menüpunkt Fax Historie mit der Richtung INBOUND.
6) E-Mail Block / Anrufbenachrichtigung
Bei Einbindung dieses Blocks wird eine E-Mail aus einem Routingplan heraus gesendet.
| Ziel E-Mail Adresse an die die E-Mail geschickt werden soll. | |
| Betreff | Betreff der E-Mail. |
| Body | Eigentlicher E-Mail Text. Momentan werden nur E-Mails im Text-Format unterstützt. |
7) DTMF-Menü
Dieser Block bietet die Möglichkeit per Eingabemenü am Telefon den Anruf auf ein Ziel weiterzuleiten oder eine Ansage abzuspielen. Als Ziele stehen die Optionen Zielnummer, SIP-Account und SIP-Weiterleitungsprofil zur Verfügung. Wird die Option Ansage ausgewählt kann wie beim Ansage-Block eine Ansage angegeben werden, die abgespielt werden soll.
| IVR-Menü Ansage | Ansage, die am Anfang des DTMF-Menüblocks abgespielt wird. Dies ist normalerweise eine Ansage, die die verfügbaren Optionen im DTMF-Menü beschreibt. |
| IVR-Menü Ansage (Wiederholung) | Ansage, die abgespielt wird, wenn keine Eingabe erfolgt. |
| Ansage für ungültige Auswahl | Ansage, die abgespielt wird, wenn eine ungültige Eingabe über die Telefontastatur erfolgt. |
| Standardaktion | Das angerufene Ziel oder eine Ansage, die abgespielt wird, wenn am ausgewählten Ziel ein Fehler auftritt. |
| Timeout | Ansage, Zeitüberschreitung in Sekunden, nachdem die Ausführung beendet ist und der Routing-Plan mit dem nächsten Block fortgesetzt wird. |
Bei Aktivierung der Checkbox wird dem Anrufer neben der Tastenwahl auch eine Eingabe via Sprache ermöglicht. Die Spracherkennung startet nachdem die Ansage abgespielt wurde. Tasten- und Spracheingabe können nicht kombiniert werden. Für die Nutzung Spracheingabe wählen Sie bitte die gewünschte Sprache sowie den ASR-Anbieter – Google oder Microsoft – aus.
8) Routing „Prozentverteilung“
Dieser Block dient dazu Anrufe mit einer prozentualen Verteilung an die angegebenen Zielnummern weiterzuleiten. Ist ein Ziel nicht erreichbar, wird der Anruf an die nächste Zielnummer weitergeleitet.